Wie Fairteilen funktioniert
Stellen Sie sich vor, Sie gehen in ein Restaurant und möchten einen Fairtrade-Macchiato bestellen. Der Kellner antwortet, dass sie leider diesen Kaffee nicht zur Auswahl haben. Oder stellen Sie sich vor, Sie gehen in einen Kleiderladen und verlangen ein zu fairen Bedingungen hergestelltes Hemd. Auch hier sagt die Verkäuferin, dass leider keine solchen Kleider im Sortiment sind.
In diesen und anderen Einkaufsgelegenheiten zücken Sie dann eines der zehn unterschiedlichen Fairteil-Kärtchen und erklären, dass Sie gerne Fairtrade-Artikel kaufen möchten und hoffen, solche bald auch in diesem Geschäft zu erhalten.
Was bedeutet Fairtrade überhaupt?
Für uns in der Schweiz sieht zum Beispiel Fairtrade-zertifizierter Kaffee wie jede andere Sorte von Kaffee aus. Jedoch ist es für die Menschen in den Anbauländern ein Riesenunterschied, ob sie ihre Kaffeebohnen zu fairen Bedingungen anbauen und verkaufen können oder nicht.
Dank stabilen Abnahme-Preisen können die Bauern ihren Anbau planen und langfristig ihre Existenz verbessern. Dadurch sind sie nicht den schwankenden Marktpreisen ihrer Güter ausgesetzt und können ihren Arbeitnehmern gerechte Mindestlöhne garantieren. Ausserdem ermöglicht eine so genannte Fairtrade-Prämie Gemeinschaftsprojekte, womit sich beispielsweise Schulen, Weiterbildungen und medizinische Versorgungs-Projekte verwirklichen lassen. Langfristige Handelsbeziehungen ermöglichen schliesslich einen respektvollen Umgang zwischen Produzenten und Händler.
Weitere Informationen zum Thema Fairtrade findest du auch auf der Website der Max Havelaar-Stiftung (Schweiz) oder auf der Website der internationalen Fairtrade Labelling Organizations (FLO).
Warum sollte ich mitmachen bei Fairteilen?
Die Aktion Fairteilen der Kampagne StopArmut 2015 will Konsumenten und Verkäufer in der Schweiz für Fairtrade sensibilisieren. Mit dem Verteilen der Kärtchen kann die Unterstützung solcher Produkte ausgedrückt werden mit dem Ziel, in Zukunft ein noch breiteres Angebot von Fair Trade-Artikeln vorzufinden.
Und wie "fairteile" ich nun konkret diese Kärtchen?
Die Kärtchen können immer noch bei info(at)stoparmut2015.ch bestellt werden. Wenn erwünscht, schicken wir auch mit den Kärtchen das Dossier "Fairtrade FAQ" und den Leitfaden zum Fairteilen, damit Sie gut informiert und ausgerüstet sind!!
Sonst können Sie auch selber das PDF mit den zehn Sprüchen auf hartes Papier oder schon vorperforierte Visitenkarten-Bögen ausdrucken, ausschneiden und ins Portemonnaie stecken.
Dann... beim nächsten Einkauf oder Stadtbummel etwas Mut mitnehmen, das Verkaufspersonal auf ihr Fairtrade-Angebot ansprechen und bei Gelegenheit ein Kärtchen abgeben.
Ihre Erlebnisse können Sie dann auf fairteilen(at)stoparmut2015.ch einschicken, wonach wir sie dann hier veröffentlichen, wenn Sie damit einverstanden sind.
Aktion Fairteilen




